Das Laser-Peeling

Den Zeichen vorzeitiger Hautalterung im Gesicht sowie an Hals und Dekolleté wie Fältchen, fahl und schlaff wirkende Haut oder leichte Altersflecken/
Sonnenschädigungen der Haut (Pigmentstörungen) können durch ablative Laser-Peelings sichtbar entgegengewirkt werden.

Einerseits wird beim Laser-Peeling die am meisten betroffene oberste Hautschicht gleichmäßig abgetragen. Zum anderen wirkt die Behandlung bis in die tieferen Hautschichten und beeinflusst so die Kollagenneubildung. Das Hautbild wird dadurch nachhaltig verfeinert und gestrafft, wirkt frischer und elastischer.

Anwendungsgebiete

Das Laser-Peeling kommt bei ästhetischen bzw. alterungsbedingten Veränderungen und Irritationen der Haut zum Einsatz. Dazu zählen:

  • Falten und Fältchen
  • Grobporige Haut
  • Unreine Haut
  • Fahl und schlaff aussehende Haut
  • Altersflecken (Pigmentveränderungen)
  • Sonnengeschädigte Haut (Pigmentveränderungen)
  • Aknenarben
  • Hautverhornungen
  • Hautglättung (Hauterneuerung)

Ablauf eines Laser-Peelings

Nach Reinigung der zu behandelnden Hautpartie sowie einer Regionalanästhesie (diese gleicht einem Dämmerschlaf mit vorhandener Eigenatmung, dabei ist die Narkosetiefe bedeutend geringer als bei einer Vollnarkose mit künstlicher Beatmung) und der evtl. Verabreichung eines leichten Sedativums wird das Laser-Peeling von einem erfahrenen Arzt durchgeführt, der mittels Laser berührungslos die Hautoberfläche durch sehr kurze Laserimpulse abträgt. (Hautzellen enthalten als Hauptbestandteil Wasser, wobei die Lichtenergie von speziell hierfür entwickelten Lasern vor allem von diesem Zellwasser aufgenommen wird. Durch die sehr kurze Erhitzung dehnt sich dabei die Zelle aus und verdampft. Es können so hauchdünne Zellschichten abgetragen werden.) Abschließend wird eine Wundsalbe aufgetragen und bei Bedarf ein Wundverband angelegt. Eine Sitzung dauert je nach Anwendungsgebiet und Behandlungsumfang von einer halben Stunde bis zu zwei Stunden.

Nach der Behandlung kann es zur Rötung und zum Anschwellen der Haut sowie zu einem stärkeren Wärmegefühl kommen, was sich je nach Hauttyp bzw. Empfindlichkeit nach einigen Stunden oder Tagen wieder normalisiert. Die Wunden schließen sich durch die Bildung von Schorf, der nach Hautheilung automatisch abfällt und nicht vorzeitig entfernt werden sollte. Ungefähr 5 bis 10 Tage nach dem Peeling bildet sich die neue Hautschicht, die bis zu zwei Monate rosafarben und empfindlich sein kann. Medikamente zum Abschwellen der Haut bzw. zur Wundheilung sowie spezielle Nachbehandlungen wie beispielsweise Kühlung oder Befeuchtung und den vorbeugenden Schutz der Haut (z. B. 3 bis 6 Monate vor hohem UV-Licht durch Sonne und Solarium sowie extremer Kälte) oder die Verwendung von Kosmetika (Make-Up etc.) werden nach der Behandlung individuell abgestimmt.

Hinweis: Die Möglichkeiten eines Laser-Peelings sowie die zu erwartenden Resultate besprechen wir gerne persönlich mit Ihnen. Wir analysieren Ihren Hauttyp, erläutern den Ablauf und Umfang der Behandlung und erstellen Ihnen ein individuelles Therapiekonzept. Vereinbaren Sie mit uns eine unverbindliche Beratung.

Hinweis auf eine Laser-Hauttherapie

Bei medizinisch begründeten Hautunebenheiten oder pigmentierten Hautveränderungen wie Muttermale (Nävi), Fibrome, Seborrhoische Warzen, Xanthelasmen, Hyperkeratose, Talgzysten und große, deutlich hervortretende Narben nach z. B. Operationen, Haut- und Weichteilverletzungen, Verbrennungen, Entzündungen etc. empfiehlt sich eine partielle Laser-Hauttherapie.

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