Der Laser als Therapie-Instrument

Der Laser als Therapie-Instrument in der ästhetischen Medizin bietet die schonende Möglichkeit, Haut- und Gefäßveränderungen oder subjektiv wahrgenommene "Schönheitsfehler" (wie z. B. Tätowierungen, unerwünschte Behaarung im Gesicht und am Körper, etc.) dauerhaft bzw. lang anhaltend zu entfernen. Bei dieser seit vielen Jahren bewährten und weltweit eingesetzten Lasertechnologie sind bislang keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt – zudem ist die Komplikationsrate äußerst minimal.

Vorteile der Laserbehandlung

Seit dem Einsatz des ersten medizinischen Lasers in den 60er Jahren erfuhr diese Therapieform eine rasante Entwicklung und nimmt heute einen festen Platz in der modernen Medizin ein. Dieser Erfolg resultiert maßgeblich aus den folgenden Vorteilen:

Laserbehandlungen sind

  • berührungslos und schmerzarm (ggf. unterstützt durch eine lokale Betäubung)
  • ohne Entstehung großer, offener Wunden und meist unblutig
  • hautschonend (schnelle Heilung der Haut)
  • je nach Anwendungsbereich jahrelang anhaltend oder dauerhaft in ihrer Wirkung

Anwendungsgebiete

Die Lasertherapie wir heute in sehr vielen Anwendungsgebieten eingesetzt – so auch in der ästhetischen und kosmetischen Dermatologie. In unserem Laserzentrum bieten wir Ihnen viele wichtige, operationsersetzende Behandlungsmethoden bei

  • Hautveränderungen
    Behandlung von Hautunebenheiten wie z. B. Warzen, Narben, Falten sowie von pigmentierten Hautveränderungen (Pigmentstörungen, Pigmentverschiebungen oder Verhornungsstörungen) wie z. B. Muttermale, Altersflecken, Sonnenschäden.
    Mehr Informationen siehe Laser-Hauttherapie und Laser-Peeling.
  • Gefäßveränderungen
    Behandlung von vaskulären Hautproblemen wie z. B. sichtbare Äderchen, Krampfäderchen, Besenreiser, Blutschwämme, Feuermale.
    Mehr Informationen siehe Laser-Gefäßtherapie.

Ebenfalls bieten wir Ihnen Laserbehandlungen zur

  • Haarentfernung
    Dauerhafte Entfernung von unerwünschtem bzw. übermäßigem Haarwuchs im Gesicht und am ganzen Körper.
    Mehr Informationen siehe Laser-Haarentfernung.
  • Tattooentfernung
    Dauerhafte und schmerzarme Entfernung von Tätowierungen ohne Narbenbildung.
    Mehr Informationen siehe Laser-Tattooentfernung.

Funktionsweise und Einsatz des Lasers

Ein Laserstrahl ist eine gebündelte Lichtquelle mit sehr hoher Energie. Die Erzeugung des Laserstrahls erfolgt innerhalb der Laserröhre, die das Laserlicht (Photonen) abgibt. Hierzu wird ein aktives Medium – beispielsweise Kohlendioxyd – benötigt, welches durch Strom zum Aussenden dieser Photonen angeregt wird. Diese Medien geben den Lasern meist ihren Namen, z.B. CO2-Laser. Abhängig von der Wellenlänge (Farbe) und der Intensität der Laser-Lichtstrahlen ergeben sich für den medizinisch-kosmetischen Einsatz unterschiedliche Anwendungsgebiete.

In der Medizin nutzt man nun die Energie dieses Laserlichts und dessen Wechselwirkung mit dem Gewebe, um dieses thermisch bedingt zu schrumpfen und somit aufzulösen. Einzelne Gefäße werden durch die hohe Energie des Laserstrahls auch verschweißt (koaguliert). Je nach Wellenlänge und Fokussierung des Laserstrahls kann dieser die Haut durchdringen, ohne diese auch nur im Geringsten zu schädigen. Der Laserstrahl entwickelt seine Energie hierbei erst am Gewebe oder an Gefäßen, die unterhalb der Haut liegen.

Mittels einer hochentwickelten Optik aus Spiegeln und Linsen wird der Laserstrahl vom behandelnden Arzt präzise gesteuert und kontrolliert. Die exakte Positionierung des Laserkopfes ermöglicht ein leichter Laserstrahl, der so genannte Pilotstrahl. Sobald der Arzt die genaue Positionierung durchgeführt hat, wird der eigentliche Laserimpuls ausgelöst. Durch die kurzen Impulse während der Laserbehandlung wird das umliegende Gewebe nur sehr gering aufgeheizt und somit optimal geschont.

Nebenwirkungen bei einer Laserbehandlung sind derzeit nicht bekannt. Hautreizungen (wie z. B. Rötungen, Schwellungen etc.) unmittelbar nach der Behandlung sowie leichte Farbveränderungen der Haut normalisieren sich innerhalb weniger Tage bzw. weniger Wochen. Spezielle Nachbehandlungen wie beispielsweise Kühlung oder Befeuchtung sowie den vorbeugenden Schutz der Haut (z. B. vor hohem UV-Licht durch Sonne und Solarium sowie extremer Kälte) werden nach der Behandlung individuell abgestimmt. In äußerst seltenen Fällen kann es – wie bei allen diesbezüglichen Behandlungsmethoden – auch zu länger anhaltenden Rötungen, Hautverfärbungen, sichtbaren Narben oder Infektionen kommen.

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